Coaching & Beratung

first things first
-Das wichtigste zuerst-
Die wichtigsten Schritte für mehr Sicherheit bei der Arbeit
sowie im betrieblichen Umweltschutz für Unternehmen

Eine Person in Sicherheitskleidung nutzt ein Tablet in einem modernen Lager mit digitalen Anzeigen.

Arbeitssicherheit und Umweltschutz sind keine Nebensache – sie sind die Grundlage für rechtssichere, leistungsfähige und zukunftsfähige Unternehmen. Doch gerade in kleinen und mittelständischen Betrieben fehlt es oft an Klarheit:
   - Wo anfangen? 
   - Was hat Priorität? 
   - Was ist gesetzlich vorgeschrieben?
   - Was bringt echten Mehrwert?
 

„First things first“ lautet deshalb die Devise.
In unserer Zusammenarbeit erfahren Sie, welche Maßnahmen im Arbeits- und Umweltschutz
zuerst angegangen werden sollten – klar, praxisnah und rechtssicher.

Viele Unternehmen nehmen sich Arbeitsschutz und Umweltschutz fest vor – aber der Einstieg fällt schwer. 

Die Folge:

Gesetzliche Pflichten werden aufgeschoben, Risiken unterschätzt, Chancen ungenutzt. 

 

Dabei verlangen sowohl das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) als auch Vorschriften wie die DGUV Regelwerke,  die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) oder die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) ein systematisches Vorgehen – beginnend bei den Basics.

 

Dasselbe gilt für den betrieblichen Umweltschutz: 

Wer Gewässerschutz, Abfalltrennung, Ressourceneinsatz, Lagerung von wassergefährdenden oder entzündbaren Flüssigkeiten oder Feststoffen, Energieeffizienz oder Nachhaltigkeit dem Zufall überlässt, riskiert nicht nur Bußgelder, sondern auch hohe Folgekosten und Imageverluste.

✅ Warum „First Things First“ im 
Arbeits- und Umweltschutz entscheidend ist

🔒 Die 5 wichtigsten Schritte
für mehr Sicherheit bei der Arbeit

1. Gefährdungsbeurteilung durchführen
Die gesetzlich vorgeschriebene Gefährdungsbeurteilung gemäß §5 ArbSchG ist das Fundament aller Arbeitsschutzmaßnahmen. Fachlich korrekt durchgeführt, sollte sie die Risiken an jedem Arbeitsplatz erfassen – von körperlichen Belastungen über Lärm bis hin zu psychischer Beanspruchung. Ebenfalls sollten, sofern notwendig, wirksame Schutzmaßnahmen abgeleitet werden.

 

2. Unterweisungen regelmäßig und dokumentiert durchführen
Mitarbeitende müssen vor Aufnahme ihrer Tätigkeit sowie regelmäßig (mind. einmal jährlich) unterwiesen werden – praxisnah, verständlich sowie nachvollziehbar dokumentiert. Wer hier nachlässig ist, riskiert nicht nur Bußgelder, sondern als Geschäftsführer oder Führungskraft auch persönliche Haftung im Ernstfall.

 

3. Organisation von Erste-Hilfe, Notfallvorsorge und Gefahrenabwehr sicherstellen
Wer ist Ersthelfer oder Brandschutzhelfer? Wo ist der Verbandkasten oder die Brandschutzmittel? Wie läuft die Alarmierung im Ernstfall ab? Sind alle Mitarbeiter noch ausreichend qualifiziert? Sind die Brandschutzmittel einsatzfähig? Sind meine Flucht- und Rettungswegpläne noch aktuell? Dieses muss im Unternehmen organisiert, regelmäßig überprüft und geübt werden.

 

4. Betriebsanweisungen erstellen und aushängen
Für den Umgang mit Gefahrstoffen, Maschinen oder elektrischen Anlagen sind schriftliche Betriebsanweisungen Pflicht. Diese müssen gut sichtbar ausgehängt, verständlich formuliert und Teil der Unterweisung sein. Dazu bietet sich bei der Vollständigkeitsprüfung eine strukturierte Vorgehensweise an.

 

5. Arbeitsmittel prüfen und sicher verwenden
Leitern, Werkzeuge, Anlagen und Maschinen – sie alle unterliegen Prüfpflichten. Werden Prüfintervalle versäumt oder Defekte übersehen, drohen schwere Unfälle und haftungsrechtliche Folgen. Auch hier bietet sich bei der Vollständigkeitsprüfung eine strukturierte Vorgehensweise an.

🌱 Die 5 wichtigsten Schritte für ihren
betrieblichen Umweltschutz

1. Gefahrstoffe sicher lagern und kennzeichnen
Umweltgefährdende Stoffe wie Chemikalien, Öle, Lacke oder Reinigungsmittel müssen sachgerecht gelagert und gekennzeichnet werden – insbesondere in Auffangwannen oder Sicherheitslagerschränken.

Ebenso sollte beachtet werden, dass eine Lagerung je nach Menge Anzeige-, Erlaubnis- oder Genehmigungsbedürftig sein kann.

 

2. Abfallmanagement strukturieren
Sammel- und Lagerstellen - Getrennte Sammlung im Unternehmen - Rechtssichere Nachweisführung.

Wer die Abfallströme im Unternehmen richtig erfasst und dokumentiert, erfüllt nicht nur gesetzliche Anforderungen, sondern spart ggf. auch Entsorgungskosten.

 

3. Gewässerschutz beachten (AwSV!)
Wassergefährdende Stoffe dürfen nicht in den Boden oder die Kanalisation gelangen. Unternehmen müssen prüfen, ob bei ihrer Lagerung AwSV-relevante Anforderungen bestehen – z. B. für Leckage-Erkennung oder Sicherheitsabstände.

 

4. Energieverbrauch erfassen
Energieeffizienz beginnt mit Transparenz. Wer weiß, wieviel Strom, Gas, Dampf, Wasser und Druckluft im Unternehmen wo verbraucht wird und dieses regelmäßig misst, entdeckt Einsparpotenziale – oft ohne großen Investitionsaufwand.

 

5. Mitarbeitende sensibilisieren
Ob Energiesparen, Vermeidung von Abfällen oder verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen: Umweltbewusstsein beginnt mit dem Verhalten jedes Einzelnen – und wächst durch gezielte Schulung und Motivation.

🧾 Ihre Checkliste „First Things First“ zum Herunterladen

Diese Checkliste bietet Ihnen einen klaren Überblick über die wichtigsten ersten Schritte – ideal für interne Audits, Management-Reviews oder zur Vorbereitung auf externe Prüfungen

📌 Zusammengefasst: Kleine Schritte, große Wirkung

Arbeitsschutz und Umweltschutz müssen nicht kompliziert oder teuer sein. Wer mit den richtigen Grundlagen startet – systematisch, pragmatisch und dokumentiert – legt den Grundstein für einen funktionierenden, nachhaltigen Betrieb.

 

Sie benötigen Unterstützung beim Einstieg?
Als erfahrener LeadAuditor für Managementsysteme, Fachkraft für Arbeitssicherheit sowie Senior Consult im betrieblichen Umweltschutz helfe ich Ihnen gerne dabei, Risiken zu erkennen und zu minimieren sowie Ihre gesetzlichen Pflichten

sicher umzusetzen.

 

👉 Jetzt unverbindlich Kontakt aufnehmen – ich begleite Sie Schritt für Schritt.

Unsere Branchen-konzepte

Jede Branche hat ihre Besonderheiten und dementsprechend eigene Herausforderungen.

Wir beraten daher individuell angepasst an Ihre Branche ...

  • Verwaltungen
  • Handel, Dienstleistungen
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Ich sorge für eine sichere Arbeitsumgebung, damit du dich auf deine Arbeit konzentrieren kannst.

Rolf mit Bauhelm und Laptop, trägt eine Sicherheitsweste und lächelt freundlich.

Rolf Golz

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